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Impuls zur Fastenzeit: Warum verzichten?

Die Fastenzeit ist mehr als eine Zeit des Verzichts. Sie ist eine Einladung zum Innehalten, zum bewussten Wahrnehmen und zum Neu-Ausrichten – so wie es sich für diese Jahreszeit gehört. Denn wenn der Frühling vor der Tür steht, macht sich nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt bereit für das Erwachen, sondern auch wir Menschen. Wer liebt sie nicht, die Frühlingsgefühle?
Deshalb ist die Fastenzeit die ideale Gelegenheit, sich bewusst auf etwas Konstruktives zu fokussieren. Natürlich ist der Verzicht auf Zucker, Alkohol oder Fleisch eine sehr sinnvolle Maßnahme, um seinen Körper zu reinigen. Doch die sich jährlich wiederholende evangelische Aktion „7 Wochen Ohne“ stellt dieses Jahr nicht etwa den Verzicht auf profane Konsumgüter in den Mittelpunkt, sondern einen Aufruf zur Empathie. So heißt das evangelische Motto der diesjährigen Fastenzeit:
Mit Gefühl! 7 Wochen ohne Härte
Es geht also streng genommen darum, nicht bloß weniger zu nehmen, sondern mehr zu geben: Mit Empathie weiten wir unseren Blick, öffnen uns für uns selbst und andere und lassen zu, dass durch diese mitfühlende Wahrnehmung etwas entsteht.
Worauf wir verzichten, wenn wir empathisch sind, ist
sofortiges bewerten
nicht zuhören
andere Perspektiven übergehen.
Stattdessen hören wir zu, ohne sofort eine Antwort zu formen. Wir nehmen Zwischentöne wahr und halten es aus, wenn jemand einen anderen Blick auf die Dinge hat.
Was hier als geistliche Übung für sieben Wochen angeregt wird, ist für uns in der School of Facilitating seit mehr als 30 Jahren gelebte Praxis. Facilitation bedeutet für uns, Räume zu öffnen, in denen Menschen sich zeigen können – mit ihren Gedanken, Gefühlen, Fragen und auch mit ihren Unsicherheiten. Es bedeutet, Prozesse so zu begleiten, dass echtes Verstehen möglich wird. Vielmehr noch geht es uns häufig darum, genau die Unterschiede, die Zwischentöne, die „anderen Meinungen“ zu hören, denn Empathie ist für uns nicht bloß ein „soft skill“, sondern sondern eine tragende Kompetenz. Sie schafft Verbindung, fördert Klarheit und ermöglicht Entwicklung.
Als Facilitator:innen üben wir dieses Verhalten zwar ohnehin regelmäßig, aber wir können die Zeit bis zu den Frühlingsgefühlen bewusst für eine Innenschau nutzen:
Wo reagieren wir vorschnell?
Wo hören wir zu, um zu antworten – statt um zu verstehen?
Wo (oder bei wem) rauschen wir immer nur vorbei, anstatt einen Moment zu verweilen und unsere Zeit zu schenken?
Übertragen auf die Fastenzeit ist sie der Verzicht auf das Übergehen von Andersartigkeit, Unterschieden und (uns) fremden Bedürfnissen. Sie ist ein Geschenk, das wir uns alle nicht of genug selbst schenken und unseren Mitmenschen übergeben können.
Die Fastenzeit ist mehr als eine Zeit des Verzichts. Sie ist eine Einladung zum Innehalten, zum bewussten Wahrnehmen und zum Neu-Ausrichten – so wie es sich für diese Jahreszeit gehört. Denn wenn der Frühling vor der Tür steht, macht sich nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt bereit für das Erwachen, sondern auch wir Menschen. Wer liebt sie nicht, die Frühlingsgefühle?
Deshalb ist die Fastenzeit die ideale Gelegenheit, sich bewusst auf etwas Konstruktives zu fokussieren. Natürlich ist der Verzicht auf Zucker, Alkohol oder Fleisch eine sehr sinnvolle Maßnahme, um seinen Körper zu reinigen. Doch die sich jährlich wiederholende evangelische Aktion „7 Wochen Ohne“ stellt dieses Jahr nicht etwa den Verzicht auf profane Konsumgüter in den Mittelpunkt, sondern einen Aufruf zur Empathie. So heißt das evangelische Motto der diesjährigen Fastenzeit:
Mit Gefühl! 7 Wochen ohne Härte
Es geht also streng genommen darum, nicht bloß weniger zu nehmen, sondern mehr zu geben: Mit Empathie weiten wir unseren Blick, öffnen uns für uns selbst und andere und lassen zu, dass durch diese mitfühlende Wahrnehmung etwas entsteht.
Worauf wir verzichten, wenn wir empathisch sind, ist
sofortiges bewerten
nicht zuhören
andere Perspektiven übergehen.
Stattdessen hören wir zu, ohne sofort eine Antwort zu formen. Wir nehmen Zwischentöne wahr und halten es aus, wenn jemand einen anderen Blick auf die Dinge hat.
Was hier als geistliche Übung für sieben Wochen angeregt wird, ist für uns in der School of Facilitating seit mehr als 30 Jahren gelebte Praxis. Facilitation bedeutet für uns, Räume zu öffnen, in denen Menschen sich zeigen können – mit ihren Gedanken, Gefühlen, Fragen und auch mit ihren Unsicherheiten. Es bedeutet, Prozesse so zu begleiten, dass echtes Verstehen möglich wird. Vielmehr noch geht es uns häufig darum, genau die Unterschiede, die Zwischentöne, die „anderen Meinungen“ zu hören, denn Empathie ist für uns nicht bloß ein „soft skill“, sondern sondern eine tragende Kompetenz. Sie schafft Verbindung, fördert Klarheit und ermöglicht Entwicklung.
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