Einladung zum Nichtstun
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Einladung zum Nichtstun

Einladung zum Nichtstun

In unserer Arbeit, ob bei Prozessen, die wir begleiten, oder in der Ausbildung, in der wir uns entlang der Theorie U bewegen, landen wir immer wieder bei der Frage: Wie kommt das Neue in die Welt? Doch dem voran sollte eigentlich immer eine andere Fragestellung stehen, nämlich: Wie entsteht das Neue in uns? Und darauf haben wir heute mal eine eher ungewöhnliche Antwort: Vielleicht einfach mal durchs Nichtstun!

Wir kennen das sicher alle, dass uns neue Idee ereilen, wenn wir uns eben gerade NICHT auf die Lösung unseres Problems fokussieren. Sei es unter der Dusche, bei einem Spaziergang, beim Fußballspielen, in Tagträumen oder auch im Schlaf… und das ist kein Zufall! Dahinter steckt ein System, dem die Gehirnforschung nach und nach auf die Schliche gekommen ist. Unser Gehirn aktiviert in solchen Momenten das sogenannte „Leerlaufnetzwerk“ oder auch „Default Network“ (Marcus Reichle, 1998). Es bekommt in solchen Phasen keinen Input von außen, so dass es sich mit sich selbst beschäftigen kann. Das Gehirn macht in diesen Phasen sozusagen „Hausputz“. Gelerntes wird verarbeitet und das Gedächtnis sortiert. Die Gehirnforschung hat herausgefunden, dass beim ziellosen Nichtstun manche Hirnbereiche stärker aktiv sind als beim zielgerichteten Denken. Wenn äußerer Input fehlt, kann das Gehirn auf seinen eigenen Schatz – das gespeicherte (unbewusste) Wissen – zugreifen und somit neue Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen herstellen. Und so kommt es, dass wir in einem völlig unerwarteten Moment der Entspannung plötzlich ein Aha-Erlebnis haben.

Die GEO Wissen-Ausgabe „Kreativität – Was uns auf neue Ideen bringt“ beschäftigt sich in einem ganzen Heft auf sehr inspirierende und kurzweilige Weise mit diesem spannenden Thema.