News im April 2016

Liebes Netzwerk!

Es ist mal wieder Zeit für einen Newsletter, denn es gibt viel zu erzählen.

Wir wünschen Euch eine spannende Lektüre!

Eure Barbara und Renate

 

Inhaltsverzeichnis

  • Coaching Kongress: Die Zukunft im Coaching
  • Gerd Eggers: Die Energien des Jahres
  • Unser Team
  • Die nächsten Ausbildungstermine
  • Save the date: Facilitator Day in Kelkheim bei Frankfurt
  • Buchtipp: Zukunft wagen
  • Lesetipp in eigener Sache: Führung in instabilen Umbruchzeiten
  • Save the date: Podiumsgespräch in Reutlingen
  • Die School wird viral

Coaching Kongress: Die Zukunft im Coaching

Im Februar fand in Erdingen der 3. Coaching-Kongress statt, eine Veranstaltung, die seit 2014 jährlich durchgeführt wird und die sich dieses Mal dem Schwerpunktthema „Digitale Medien im Coaching“ widmete. Barbara war für uns vor Ort und hat in einem Workshop die „Theorie U als methodischen Leitfaden im Coaching“ vorgestellt. Barbara schildert ihre wesentlichen Erkenntnisse vom Coaching Kongress – unabhängig vom Thema Digitale Medien – wie folgt:

"Die Einzelcoaching-Welle ist vorbei: Der Trend geht zum Team-Coaching. In der Coaching-Arbeit stehen immer stärker die Gruppenprozesse im Fokus, was ja ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit im Facilitating ist. Das Entwickeln und Gestalten von magischen Momenten in Gruppen gewinnt an Bedeutung. Und doch ist eine immer höhere Wertschätzung für die Aufmerksamkeit des Einzelnen spürbar. Kurzum: Facilitating liegt immer mehr im Trend!" 

Gerd Eggers: Die Energien des Jahres

Anfang Februar war es mal wieder so weit: Gerd Eggers kam nach Berlin und sowohl sein Vortrag zu den Themen des Jahres, als auch der Workshop zu den „Energien des Jahres“ waren eine große Bereicherung für uns und alle anderen Teilnehmer.

Dabei sind uns vier wesentliche Sätze als Essenz haften geblieben, die wir Euch gerne mit auf den Weg geben:

„Schräge Vögel haben Hochkonjunktur“ – na endlich! Die Energie des Jahres unterstützt alle, die für Neues bereit sind, die sich der Neugier verpflichtet fühlen und die ihre spielerische Energie leben wollen und können. Es gibt also viel Gestaltungsraum für Pioniere – lasst Euch nicht blockieren!

„Die Brücke zur Quelle ist meine Sehnsucht“ – aber wo genau ist meine Sehnsucht? Wenn wir uns unsere Sehnsüchte zugestehen und sie erforschen, sind sie der beste Wegweiser zu unserer Kraft.

„Die Zeichen stehen auf Aggression“ – was soll das denn heißen? Der lateinische Ursprung des Wortes Aggression ist „adcredere“ und bedeutet „sich annähern“. Die Frage lautet nach Gerd Eggers demnach, wie man sich durchsetzen kann, ohne die Liebe und Zuneigung der Mitmenschen zu verlieren. Und die Antwort lautet: indem man sich annähert.

„Eigentlich ist jeder Kummer, den wir kennen, Liebeskummer“ – genau, weil wir nämlich häufig verletzt sind in unserem Wunsch, Liebe zu geben oder zu empfangen. Wir haben eine Sehnsucht nach Kontakt auf Augenhöhe und hegen den Wunsch, etwas in die Welt hineinzugeben. Also müssen wir uns fragen: In welchen Formen fühle ich mich gefangen, dass sie mich hindern, neue Erfahrungen zu machen? Und wie kann ich das ändern?

Wer Gerd Eggers gerne persönlich zu den Energien des Jahres erzählen hören möchte,  kann sich den Vortrag auf seinem Youtube-Kanal anhören. Das lohnt sich, gönnt Euch diese Stunde und klickt auf diesen Link http://youtu.be/mDFn93uytG8

Unser Team

Wir sind ja bekanntermaßen in jeder Hinsicht offen für Neues. Und weil wir in der School Zuwachs gut gebrauchen können, freuen wir uns sehr über unsere beiden neuen Partner: Rudi Scharlach und Stefan Saur. Wir schätzen sie nicht nur persönlich sehr, sondern vor allem auch deshalb, weil sie aus der „echten“ Praxis kommen. Als Angestellte kennen sie die Unternehmensseite und bringen diese Perspektive in die Trainings mit ein. (Weiterlesen...)

Stefan Saur ist ein Praktiker. Er arbeitet als Organisationsentwickler und Personalcontroller bei einem weltweit tätigen Automobilzulieferer, der sich wie viele Unternehmen in einem stetigen Umbruch befindet und Stefans Alltag massiv beeinflusst. Durch die Ausbildung zum Facilitator weiß Stefan aber, worauf es in solchen Veränderungsprozessen ankommt: die Organisation darin zu unterstützen, neue Wege zu gehen, sich auszuprobieren und weiterzukommen. „Jede Organisation hat ihr eigenes Potenziallevel, kein Veränderungsprozess beginnt mit denselben Voraussetzungen. Es geht nicht darum, alle Einheiten zu instrumentalisieren, sondern darum, die Menschen darin zu befähigen.“ Als Pädagoge war es schon immer Stefans Ziel, auch als Trainer zu arbeiten. Bei der Ausbildung zum Facilitator merkte er sofort, dass es das Richtige für ihn ist. Er lebt seine bewusste, konstruktivistische Haltung, in der er sich als jemand versteht, der anderen den Blick für die eigenen Potenziale öffnet. Sein Motto dabei: „Wer dem Großen in sich folgt, wird groß.“

Rudi Scharlach ist im eigentlichen Leben, wie er selbst von sich sagt, Vollblutpersonaler. Er hat viele HR-Stationen innerhalb eines global tätigen Unternehmens durchlaufen und kennt als Personalleiter die Herausforderungen stetigen Wandels in Unternehmen aus eigener Erfahrung. Dem Wunsch folgend, sich weiterzuentwickeln, ließ er sich 2012 zum systemischen Coach ausbilden und absolvierte anschließend die Ausbildung zum Facilitator bei der School, was ihn seither beruflich enorm bereichert. Dass er offen für Neues ist und lösungsorientiert denkt, hat er nach der Geburt seines dritten Kindes bewiesen: Er teilt sich die Erziehungsaufgaben mit seiner Frau, hat dafür seine Arbeitszeit auf 60 Prozent reduziert. Am Facilitating schätzt er vor allem, dass er anderen dabei helfen kann, sich weiterzuentwickeln. „Wir müssen selbst die Veränderung sein, die wir herbeiführen wollen. Das bedeutete, mit allen Sinnen lösungsorientiert zu denken und handeln. Facilitating heißt für mich zu schauen, was geht.“

Und weil wir gerade bei den Personalien sind: Unser Gründungsmitglied Karin Beutelschmidt hat sich ja bereits schon vor einer Weile aus der School zurückgezogen und bleibt auch dabei. Sie baut ihr „Projekt Uckermark“ weiter aus und ist wie gewohnt offen für all das Neue, das sich zeigen wird. Ihrer Leidenschaft für das Coaching bleibt sie aber treu. Sie lässt herzlich grüßen! Wer sich mal wieder bei ihr melden möchte: Unter k.beutelschmidt [at] gmx.de freut sie sich über Nachrichten von alten Weggefährten.

Die nächsten Ausbildungstermine

Für die Ausbildung zum "Facilitating Change" stehen die nächsten Termine für Berlin und Steinheim fest. Infos und Anmeldeformulare gibt es im folgenden Text


Unsere nächste Ausbildung Facilitating Change in Berlin beginnt am 17. November 2016 in den Räumen der school of facilitating in Berlin-Charlottenburg. Weitere Infos und das Anmeldeformular gibt es hier.

Unsere nächste Ausbildung Facilitating Change in Steinheim bei Stuttgart beginnt am 10. November 2016 in der Akademie im Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft. Das Anmeldeformular für Stuttgart und weitere Infos gibt es hier.

Außerdem freuen wir uns schon sehr darauf, im nächsten Jahr erstmals in der Schweiz eine Ausbildung zu geben. Näheres dazu bald auf unserer Website!

Save the date: Facilitator Day in Kelkheim bei Frankfurt

In einer bunten Gruppe zusammen kommen, sich über die Aspekte des Facilitating austauschen, von der Praxis erzählen, gemeinsam „echte“ Fälle bearbeiten – all das passiert beim Facilitator Day.

Der Termin für den Facilitator Day 2016 steht jetzt fest:

Beginn: Freitag, 16.09.2016 um 18 Uhr

Ende: Samstag, 17.09.2016 gegen 17 Uhr.

Markus stellt dafür seine neuen Räume in Kelkheim bei Frankfurt zur Verfügung.

Wir freuen uns jetzt schon auf eine anregende Netzwerk-Veranstaltung! Ihr wollt dabei sein? Meldet Euch einfach formlos bei uns per Mail info [at] school-of-facilitating.de oder telefonisch unter 030 32601366). Eine Agenda veröffentlichen wir zu gegebener Zeit auf unserer Website.

Buchtipp: Zukunft wagen

Eigentlich sind wir gar keine großen Fans vom Zukunftsforscher Matthias Horx. Doch sein Buch spricht uns schon auf dem Titel an: „Über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbaren“. Das könnte ja fast von uns sein! Und nachdem wir es gelesen haben, können wir das Buch tatsächlich empfehlen.

Barbara sagt dazu: „Ich habe viel geschmunzelt und mich selber wiedererkannt auf meinen Feldherrenhügeln, auf denen ich unangreifbar sein möchte. Es geht um zutiefst Menschliches und es ist ein sehr persönliches Buch. Gespickt mit wundervollen Sprachbildern und klugen Zitaten.“

Matthias Horx: Zukunft wagen – Über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbarn, erschienen bei der Deutschen Verlagsanstalt (hier kann es bestellt werden)

Lesetipp in eigener Sache: Führung in instabilen Umbruchzeiten

Die Fachzeitschrift „Mediation“ hat uns in ihrer gerade erschienen Ausgabe (1/2016) herrlich viel Raum gegeben, um unseren „Facilitating Change“-Ansatz zu beleuchten. Den dreiseitigen Fachartikel könnt Ihr Euch hier herunterladen – wir wünschen Euch eine gewinnbringende Lektüre und bedanken uns bei der Journalistin Annette Neumann und „Mediation“ für den tollen Artikel!

Save the date: Podiumsgespräch in Reutlingen

Welchen Beitrag kann Facilitating als Führungskonzept leisten, um dem permanenten Innovationsdruck gerecht zu werden?

Im Rahmen eines Podiumsgespräches am 31.05.2016 in Reutlingen erzählen Ausbildungsteilnehmer von ihren Erfahrungen mit Facilitating in der Praxis.

Was ist der Nutzen dieses Führungsstils, welche Herausforderungen und Chancen sind damit verbunden? Moderiert wird das Gespräch von Andreas Kowoll (Cotras.Solutions) und die School steht in Person von Renate für Fragen rund um das Thema Facilitating zur Verfügung.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit nettem Ausklang am Dienstag, den 31.05.2016 um 18 Uhr 30 im Haus Reutlingen des Bildungswerkes Baden-Württemberg.

Bei Interesse schickt uns gerne eine Anfrage oder Zusage per E-Mail an info [at] school-of-facilitating.de

Außerdem werden Einladungen separat verschickt.

Die School wird viral

Nicht zuletzt auf dem Erdinger Coaching Kongress wurde es deutlich betont: Auch das Coaching kommt an den digitalen Medien nicht mehr vorbei. Also machen wir einfach mit! Unter dem unten stehenden Link könnt Ihr Euch auf unserem neuen Youtube-Kanal unser erstes Video ansehen. Wir geben einen Ausblick auf das Metaforum in Italien, auf das wir uns sehr freuen und von dem wir uns erhoffen, den einen oder die andere von Euch dort zu treffen.

Hier geht es zum Video (einfach auf den Link klicken).